Gesundheitserziehung  
     
 

Unser Leben hat sich in den letzten Jahren sehr verändert: Der Alltag unserer Stadtkinder ist häufig geprägt von Hektik, Stress und Zeitnot der Eltern. Computer und Fernsehen tragen zu einer Reizüberflutung bei. Erschwerend hinzu kommen nur kurze Aufenthaltszeiten im Freien (zu oft wird das Auto und nicht der Mensch bewegt) und wenig gesunde Essgewohnheiten.
Um Kinder schon früh an das eigenverantwortliche Handeln heranzuführen und eigene Befindlichkeiten zu erspüren, wollen wir ihnen vielfältigste Körpererfahrungen ermöglichen. So können sie entscheiden, wann ist mir zu warm oder zu kalt, wann hab´ ich Hunger oder Durst und wie nehme ich das Wassertreten wahr. Einen Teil der Körperhygiene bildet das tägliche Zähneputzen und wird von der Zahnprophylaxe des Gesundheitsamtes halbjährlich begleitet. Einmal im Jahr sind laden wir den zahnärztlichen Dienst sowie die Gesundheitsvorsorge in unsere Einrichtung ein. Im Rahmen der Gesundheitserziehung /Prävention wollen wir die Vorsorge-untersuchungen der Kinder unterstützen und anregen.(U8 /U9)

 
     
 

Kneipp
Der Name Kneipp - vielen von Ihnen ist er bereits ein Begriff- steht für den 1876 verstorbenen Sebastian Kneipp, gelernter Priester und Grundsteinleger der "Kneipp`schen Naturheillehre".
Er erkannte die Wechselwirkung von Körper, Geist und Seele und leitete daraus die vorbeugende Gesundheitssorge sowie die Therapie im Krankheitsfall ab. Sein besonderes Bemühen galt stetsden Kindern, und er entwickelte fünf Säulen zur gesunden Lebensführung.Hierbei setzte er auf vollwertige und ausgewogene Kost, reichlich Bewegung an der frischen Luft, Kräuter und Tees, eine gesunde Lebensordnung sowie Abhärtung durch Kneipp`sche Wasseranwendungen und Barfusslaufen. Die Abwehr zu stärken durch natürliche Lebensreize ist ein wichtiges Ziel in unserer Arbeit.
Durch geeignete Übungen werden Lebensenergien geweckt, die Abwehrkräftegesteigert und ein verbessertes Körperbewusstsein erreicht.
Die fünf Säulen Kneipps sind somit auch ein Stück Selbsterfahrung und führen zur Selbstverantwortung.